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Fern der Heimat - Die Kämpfe in Kamerun 1914-16

 
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Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
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BerichtGeplaatst: 21 Mrt 2006 9:03    Onderwerp: Fern der Heimat - Die Kämpfe in Kamerun 1914-16 Reageer met quote

Wenn überhaupt im Zusammenhang mit dem 1.Weltkrieg über die Kämpfe in den Kolonien gesprochen wird, so ist meistens von den Taten des Generals v.Lettow-Vorbeck und seiner Truppe in Deutsch-Ostafrika die Rede. Allenfalls fallen noch ein paar Worte über Tsingtau. Wir wollen hier ganz bewußt an die Menschen erinnern, die nicht in diesem Rampenlicht stehen. Über 1 1/2 Jahre hat sich Kamerun gehalten, fern der Heimat und ohne Nachschub, in tropischen Klima und teilweise für uns Europäer so unwirklicher Landschaft.

Allein die geographische Lage war von vornherein äußerst schwierig. Ringsum war es von Gegnern umgeben, im Nordwesten von Britisch-Nigeria, im Süden und Osten von Französisch-Äquatorialafrika und an der Südostecke stieß es außerdem noch mit dem Belgischen Kongo zusammen. Dem Gouverneur Dr.Ebermaier stand unter dem Befehl des Majors Zimmermann, einen erfahrenen "Afrikaners", eine schwache Truppe zur Verfügung, die sich aus ca. 1600 Eingeborenen und 1500 Mann Polizeitruppe zusammensetzte. Im ganzen betrug die Streitmacht etwa 3200 Farbige mit etwa 200 Weißen als Führer. Im weiten Umkreis waren diese Truppen gegen den von allen Seiten zu erwartenden Feind verteilt. Es war geplant, sie im weiteren Verlauf nach dem Hochland im Inneren zusammen zu ziehen.


Bereits Ende August 1914 brachen Engländer, Franzosen und Belgier fast gleichzeitig von allen Seiten in Kamerun ein, stießen aber überall auf erfolgreichen Widerstand, wenn es ihnen auch an einzelnen Stellen gelang, langsam vorwärts zu dringen.

Im September 1914 erschienen die ersten englischen Schiffe an der Küste vor dem Hafenplatz Duala. Es gelang den Engländern, sich in Besitz dieses wichtigen Punktes zu setzen und von dort, wenn auch äußerst langsam, längs der Bahn in Richtung auf Jaunde vorzudringen. Dorthin verschob sich nunmehr der Schwerpunkt der Verteidigung, die Gegend von Jaunde wurde zum Brennpunkt des Kampfes. Ein Gegenstoß Zimmermanns gegen die Engländer wurde zwar abgeschlagen, hatte aber doch den Erfolg, dem Gegner längeren Aufenthalt zu bereiten.

Im Laufe des Jahres 1915 verschlimmerte sich die Lage der Deutschen in dem Bergland von Jaunde zusehends. Zwar hielt die eingeborene Bevölkerung treu zu den Deutschen. Aber die Munition ging zu Ende. Im Oktober und November umklammerten die Franzosen von Osten, die Engländer von Norden und Westen immer enger die deutsche Stellung. Unterdessen war im Norden der Kolonie bereits im Sommer der wichtige Punkt Garua gefallen, der Gegner drang von hier aus weiter nach Süden vor.

Im Dezember 1915 wurde die Lage so bedrohlich, daß Major Zimmermann erwarten mußte, völlig abgeschnitten zu werden. Er faßte den Entschluß, sich nach der in der Südwestecke Kameruns an der Küste liegenden kleinen Kolonie Spanisch-Guinea durchzuschlagen. Im Februar 1916 trat die kleine Schar in guter Ordnung hier auf das neutrale Gebiet über. Die Europäer wurden nach Spanien, die Eingeborenen nach der gegenüber Kamerun liegenden Insel Fernando Po gebracht. Ganz im Norden Kameruns hielt sich in einer einsamen Bergfestung noch eine einzige deutsche Kompagnie bis zum März 1916, wo sie sich dann auch den Engländern ergeben mußte.

Es muß als ein Zeichen eines besonderen Vertrauensverhältnisses gewertet werden, daß ein Teil des Volksstammes von Jaunde freiwillig seine Heimat verließ und sich dem Abmarsch in das spanische Gebiet anschloß. Nichts widerlegt mehr die im Versailler Diktat erfundene Lüge, daß Deutschland nicht imstande gewesen sei, zu kolonisieren, und deshalb seiner Kolonien hätte beraubt werden müßen.

http://www.deutsche-kriegsgeschichte.de/kam14-16.html
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