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Ein Bomben-Job

 
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Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
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BerichtGeplaatst: 03 Mei 2011 11:27    Onderwerp: Ein Bomben-Job Reageer met quote

Niet alleen WO 1, in Dld hebben ze ook nog een groot probleem:
Ein Bomben-Job


Dr. Andreas Heil aus Erkersreuth ist bayernweit Blindgängern aus den Weltkriegen auf der Spur. Auch über 65 Jahre nach Kriegsende sollen noch Abertausende von unentschärften Bomben schlummern.

Die "berühmte 8,8 Zentimeter-Granate", wie Dr. Andreas Heil sie bezeichnet, ist eine deutsche Konstruktion. "Dieses Kaliber wurde zur Universal-Kanone gegen Panzer, Flugzeuge und Schiffe. Die konnte jeden Panzer im Zweiten Weltkrieg knacken." Fotos: Biczysko

Mit dieser Sonde können Bomben aufgespürt werden. Im Garten Heils schlug das Gerät bei den Wäschestangen an.

Dr. Andreas Heil mit einer amerikanischen Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, gefunden bei Ingolstadt. Sie wiegt 100 englische Pfund.
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Selb - "Überall, wo die Menschen in Deutschland leben, war Krieg. Deshalb liegen schätzungsweise immer noch 90 000 Tonnen unentschärfte Blindgänger unter der Erde." Dr. Andreas Heil weiß, wovon er spricht. Der Mann aus dem Selber Stadtteil Erkersreuth zählt zu den über 300 Beschäftigten der Firma Tauber Spezial-Tiefbau in Würzburg, die bundesweit in der Kampfmittelbeseitigung tätig sind. Auch über 65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs schlummern noch massenhaft Hinterlassenschaften jener schrecklichen Zeit, möglicherweise sogar im eigenen Garten.

"Ob Gräben, Brunnen oder alte Kellerlöcher - die Blindgänger können überall stecken", warnt der Mineraloge, der aus Karlsruhe stammt. Die Menschen sollten einen Fund keineswegs auf die leichte Schulter nehmen oder gar daran denken, den Blindgänger selbst zu entsorgen, quasi in Nachbars Garten. "Immer die Polizei rufen", fordert Heil dazu auf, lieber einmal mehr anzurufen, ehe einmal etwas passiert. "Die Sprengkraft der Bomben ist noch so groß wie am Abwurftag", verdeutlicht der Fachmann, der früher im Rohstoffbereich in Spanien gearbeitet hat und wie die "Jungfrau zum Kind" zur Firma Tauber kam.

"Wechselwirkung zwischen Böden und Kampfgasen aus dem Ersten Weltkrieg" - so lautete der Titel eines Gutachtens, das der 52-Jährige für das Unternehmen erarbeiten sollte. Und dort blieb er vor einigen Jahren hängen. "Mich haben schon immer Aufgaben gereizt, die nicht von der Stange sind", schmunzelt der Mineraloge im Gespräch mit der Frankenpost. Sein Job in der "schönsten Branche der Welt", wie er seinen Chef Herbert Tauber zitiert, "ist extrem abwechslungsreich".

In Bayern lägen die Schwerpunkte in Sachen Bomben rund um Aschaffenburg, Nürnberg, München und auch Ingolstadt, wo die Alliierten massiv zugeschlagen hätten. "Aber auch viele kleinere Städte hat es getroffen. Hof hat beispielsweise genauso viel Sprengbomben abgekriegt wie Würzburg", weiß Dr. Heil. Wo sich vor fast hundert Jahren, als der Erste Weltkrieg tobte, Munitions-Anstalten befunden hatten, "finden sich noch heute viele Reste".

Der älteste Fund, den der Mineraloge, der hausintern bei Tauber fortgebildet worden ist, zu seinen Schätzen zählt, ist eine Granate von 1871, "die vermutlich ein Militaria-Sammler nahe dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr abgelegt hat, in der Hoffnung, ein Kenner möge sie finden".

Sollten Spaziergänger auf Blindgänger stoßen, heißt es: "Finger weg!" Blindgänger könnten urplötzlich explodieren. Doch nicht nur die Bomben aus den beiden Weltkriegen entschärfen die Kollegen von Heil. "Wir holen auch vererbte Munition und abgegebene Waffen ab oder stoßen auf Munition, wenn die Bundeswehr oder die Amerikaner ihre Liegenschaften verlassen.

Angst hat Andreas Heil, der sich in erster Linie vor Bauarbeiten um die Sondierung von Grundstücken kümmert, keine. "Aber großen Respekt", versichert er. Von Montag bis Donnerstag seien aus seiner Abteilung vier Fahrzeuge permanent im Einsatz, um Munition oder Bomben zu entschärfen. "Unsere Generation wird nicht mehr erleben, dass der Freistaat kampfmittelfrei sein wird."

http://www.frankenpost.de/lokal/fichtelgebirge/selb/art2457,1631783
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